Gedanken [welt]
Gedanken denken ....
Gedanken[los] – frei von allen Gedanken, Leere, Frieden, Ruhe … - [nach]denken. Gedanke; was gedacht wird - Gedanken[gang], was gedacht worden ist - Gedanken[austausch], Gedanken[reich], an etwas denken; Gedanken denken, denk-Bar, dankbar, Dank. Von Zeit zu Zeit ist es wichtig, sich zurückzuziehen - wenn auch nur kurz - um inne zu halten, zu sich zu kommen. Zu reflektieren, nachzudenken, neu zu fokussieren, sich auf das Wesentliche konzentrieren. Weg vom Aussen, hin zum Innen - zu sich finden. Gedanken-Spiele, Gedanken spielen lassen, Gedanken lesen, ....
Der Dalai Lama wurde einmal gefragt, was ihn am meisten überrascht und er antwortete:
"Der Mensch, denn er opfert seine Gesundheit um Geld zu machen. Dann opfert er sein Geld um seine Gesundheit wieder zu erlangen. Und dann ist er so ängstlich wegen der Zukunft, dass er die Gegenwart nicht genießt. Das Resultat ist, dass er nicht in der Gegenwart lebt. Er lebt, als würde er nie sterben und dann stirbt er, und hat nie wirklich gelebt."Wieviel ist genug? Ein Plädoyer für ein gutes Leben…
Hand auf’s Herz: Haben Sie schon genug für ein gutes Leben? Wieviel ist schon genug? Wir in der wohlhabenden, westlichen Welt haben im Allgemeinen genug, um unsere Bedürfnisse abzudecken. Allerdings öffnet sich auch in unserer „reichen“ Gesellschaft die Schere zwischen immer größerem Konsum und immer größerer Armut konstant. Angesichts von Banken- und Wirtschaftskrise fühlen wir uns aufgerufen, unsere Denkmuster zu hinterfragen. Die von Politik und Wirtschaft getrommelte Antwort auf unsere Probleme lautet Wirtschaftswachstum. Wird mehr gekauft, entstehen mehr Arbeitsplätze, die Wirtschaft kommt in Schwung und alle profitieren davon. Parallel dazu steht drückend die Frage im Raum: Wieviel Wachstum ist in einer begrenzten Welt möglich? Robert und Edward Skidelsky zeigen in ihrem Buch „Wie viel ist genug“ anhand der Aussagen der wichtigsten Denker und Ökonomen von der Antike bis ins 21. Jahrhundert auf, wie sehr sich der Begriff vom guten Leben wie auch unser Moralbegriff gewandelt hat. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass der Kapitalismus uns, bei allem Fortschritt, der Fähigkeit beraubt hat, den erworbenen Reichtum auf zivilisierte Weise zu nutzen. Weiterlesen ...Quelle: 'goodtimes' Grüne Erde
Märkte, Mäuse & Moral. Wissenschaftliche Studie zeigt: Marktorientiertes Gewinnstreben lässt moralische Hemmschwellen bedenklich sinken.
Moralisten haben es schon immer geahnt: Geld verdirbt den Charakter. Dass das Gewinnstreben auf einem von Angebot und Nachfrage beherrschten Markt moralische Hemmschwellen tatsächlich besorgniserregend sinken lässt, haben nun deutsche Wirtschaftsforscher in einer Studie gezeigt. Ergebnis: Der Markt zerstört die Moral. Die Vermutung, „der Markt“ führe zum Verfall moralischer Werte, wird in der Sozialwissenschaft, Ethik und Philosophie schon lange und kontrovers diskutiert. Bislang gab es aber kaum harte Indizien für diese Vermutung. Diese lieferten vor kurzem die Wirtschaftsforscher Armin Falk von der Universität Bonn und Nora Szech von der Universität Bamberg in einer Studie, die im renommierten Wissenschaftsjournal „Science“ publiziert wurde (Morals and Markets, Science 340, 707 – 2013). Die beiden Forscher gingen experimentell der Frage nach, inwieweit Menschen – rund 800 Studenten nahmen am Versuch teil – bereit sind, sich für Geld auf dem Markt unmoralisch zu verhalten. Im konkreten Fall hieß das, für einen Gewinn das Leben von Mäusen zu opfern. Im ersten Teil des Experiments wurden die Studenten – allein und unabhängig vom Verhalten anderer - vor die Wahl gestellt, 10 Euro zu bekommen und gleichzeitig den Tod einer Labormaus zuzulassen. Oder auf das Geld zu verzichten und damit das Leben der Maus zu retten. In zweiten Teil der Untersuchung traten die Studenten auf einem „Markt“ als Käufer bzw. Verkäufer von Mäusen auf. Die Käufer hatten 20 Euro zur Verfügung, den Verkäufern wurde eine Maus anvertraut. Die Regeln des Marktes: 1. Geld gibt’s für beide nur, wenn ein Maus-Verkauf gelingt: Der Verkäufer bekommt den ausgehandelten Preis, der Käufer darf den Rest seiner 20 Euro behalten. 2. Kommt ein Deal zustande, stirbt die Maus. Alle Marktteilnehmer hatten die Freiheit, zugunsten der Mäuse auf einen Deal zu verzichten, es herrschte also kein Kauf- bzw. Verkaufszwang. Käufer und Verkäufer hatten also die Wahl, 1. sich entweder durch ein abgeschlossenes Geschäft das Geld zu teilen und den Tod einer Maus in Kauf zu nehmen oder2. den Deal zu verweigern: Dann hätte niemand Geld verdient, aber die Maus wäre am Leben geblieben. Weiterlesen ... Quelle: 'goodtimes' Grüne Erde
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